Akademie Schönbrunn
Lernen ist Veränderung
 
 
 

Berufsfelder

Seit den 60er Jahre werden in Deutschland staatlich anerkannte Heilpädagog/innen ausgebildet. Die Ausbildung ist als Weiterbildung für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe konzipiert.

Eine gute Beschreibung des Mehr-Wertes der Ausbildung zum/zur staatl. anerkannten Heilpädagog/in ist in der Broschüre "Ausbildung mit Mehr-Wert" der „Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland“ zu finden.

Die Nutzung von „Heilpädagogik“ als Oberbegriff für eine vertiefte Pädagogik entspricht jedoch in Deutschland nicht einem einheitlichen Berufsbild. So arbeiten Sonderpädagogen vorrangig im schulischen Bereich. Heilpädagog/innen sind eher generalistisch ausgebildet. Ihr Berufsbild hat zusätzlich eine deutliche außerschulische Orientierung.

Die Berufsfelder von Heilpädagogen beziehen sich auf

  • Einrichtungen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Einrichtungen der Altenhilfe
  • Förderschulen und berufsbildende Schulen
  • Regeleinrichtungen mit inklusivem Auftrag

Tätigkeitsfelder sind Frühförderstellen, Kindertageseinrichtungen, schulvorbereitende und -begleitende Maßnahmen, Heime, Kliniken, Beratungseinrichtungen, Rehaeinrichtungen, Werkstätten, Wohnheime und ambulante Dienste und Beratungsdienste, eigene Praxen oder auch Aus- und Weiterbildungseinrichtungen von Fachkräften.