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| Apostolat | Glaubenszeugnis durch ein christliches Leben, z.B. Behindertenhilfe, Krankenfürsorge, Schulunterricht und Seelsorge |
| Armut | vgl. evangelische Räte |
| Assisi | Geburtsort des Hl. Franziskus, Umbrien – Italien |
| Assoziation | Zusammenschluss Gleichgesinnter zur Unterstützung sozial benachteiligter Menschen |
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B |
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| Berufung | erkennen und annehmen des Planes Gottes im eigenen Leben bei der Standes- und Berufswahl. |
| Betrachtung | geistliche Auseinandersetzung mit einem Schriftwort oder Bibeltext, einer Glaubenswahrheit oder Aufgabe |
| Bettelorden | Mendikanten; Orden, die neben dem persönlichen Gelübde der Armut auch gemeinschaftlichen Besitz ablehnen |
| Beschaulich | vgl. kontemplativ |
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C |
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| Carceri | Einsiedelei nahe Assisi |
| Charisma | griechisch „Gnadengabe“ des Heiligen Geistes. Grundelement kirchlichen Lebens und christlicher Existenz. Im Ordensleben meint Charisma die durch den/die Gründer/in vorgegebene geistliche und praktische Orientierung |
| Chorgebet | gemeinsames Stundengebet (s. h.) |
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E |
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| Ehelosigkeit | vgl. evangelische Räte |
| Einkleidung | feierliche Übergabe des Ordensgewandes zu Beginn des Noviziats (s. h.) |
| Evangelische Räte | die Ordensgelübde: Armut, Keuschheit (Ehelosigkeit) und Gehorsam, die sich auf „Ratschläge“ Jesu zurückführen |
| Eucharistie | Feier der heiligen Messe; von griech. „Danksagung“ |
| Exerzitien | geistliche Übungen über mehrere Tage, die zu einer vertieften Gottesbeziehung und besseren Erkenntnis des eigenen Lebenswege führen sollen. |
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F |
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| Franz von Assisi | Franziskus (1182-1224) lebte wie kein zweiter das Evangelium, das Jesus Christus in seinem Wort, seinen Taten, seinem Leiden, Sterben und Auferstehen verkündet hat. Selbst arm und klein geworden, wird Franziskus zum Bruder der Armen und Ausgegrenzten. Es schließen sich ihm Brüder an, die seine Haltung und Lebensweise teilen. |
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G |
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| Gehorsam | vgl. evangelische Räte |
| geistliche Begleitung | regelmäßige Gespräche zur Vertiefung der Gottesbeziehung und besseren Erkenntnis des eigenen Lebensweges |
| Gelübde | ein Gott gemachtes Versprechen; Ordensgelübde (vgl. Profess) |
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H |
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| Habit | Ordenskleid |
| Hore | Teil des Stundengebets zu einer bestimmten Tageszeit; „Tagzeit“ |
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J |
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| Juniorat | Ordensangehörige mit zeitlicher Profess |
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K |
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| Kapitel | Abschnitt aus der Ordensregel bzw. der Raum, wo diese Abschnitte gelesen werden. Als Konvent-, Provinz- und Generalkapitel auch Versammlung von Ordensleuten |
| Keuschheit | vgl. evangelische Räte |
| Klausur | Innenbereich eines Klosters, für Außenstehende nicht zugänglich |
| Kloster auf Zeit | Angebot an Einzelne oder Gruppen, für eine begrenzte Zeit unter geistlicher Begleitung in einer Ordensgemeinschaft mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten |
| Kommunität | Gemeinschaft von Ordenschristen (Konvent) |
| Kongregation | Bezeichnung für Orden, die pastoral, apostolisch oder karitativ tätig sind und sich meist in mehrere selbständige Provinzen gliedern |
| Konstitutionen | Normen, Statuten, Satzungen, die das Leben sowie die Beziehungen und Zuständigkeiten in einer Ordensgemeinschaft regeln; bei älteren Orden zusätzlich zur jeweiligen Ordensregel |
| kontemplativ | Orden, die ihre Hauptaufgabe in beständiger Gottsuche in Meditation oder Betrachtung sehen, bei verbindlichem Gemeinschaftsleben und anhaltendem Schweigen, mit besonderer Betonung der Klausur |
| Konvent | Hausgemeinschaft von Ordenschristen |
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L |
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| Laudes | gemeinsames Morgenlob, vgl. Stundengebet |
| Liturgie | festgelegte Gottesdienstform |
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M |
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| Meditation | Weg zur Mitte, wobei der Übende sich von einem Wort, einem Text, Bild o.ä. leiten lassen kann. Christliche Meditation führt zu Gott als Lebensmitte |
| Mission | Evangelisierung durch Predigt; Katechese, karitative Werke und beispielhaftes Leben |
| monastisch | dem Leben als Mönch (Monachus) oder Nonne entsprechend |
| Mönch | ursprünglich Einsiedler, dann Ordensmann, der nach einer gemeinsamen Regel lebt |
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N |
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| Nonne | vgl. Schwester |
| Noviziat | kirchenrechtlich festgelegte, mindestens ein Jahr dauernde Einführungszeit in das Ordensleben, zugleich Zeit der Berufsklärung. Ein Vornoviziat (Pränoviziat) oder Postulat kann der Zeit des Noviziats vorausgehen |
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O |
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| Ökonom/in | für die wirtschaftlichen Belange eines Klosters zuständige Ordensmann oder -frau, in monastischen Orden auch Cellerar oder Schaff(n)er genannt |
| Oratorium | meist kleiner Gebetsraum. Geschichtlich Gebetsversammlung und/oder Gebetsgruppe |
| Orden | religiöse Gemeinschaft, deren Mitglieder nach einer Regel in Gemeinschaft leben und sich durch „ewige“ oder „zeitliche“ (nach Zeitablauf zu erneuernde) Gelübde binden. Früher waren mit diesem Begriff nur Ordensgemeinschaften mit feierlicher Profess gemeint |
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P |
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| Postulat | Probezeit einer Ordenskandidatin. Geht meistens dem Noviziat voraus |
| Profess | Gelübdeablegung, mit der sich die Professin auf Zeit (wenigstens ein Jahr, höchstens auf drei Jahre = zeitliche Profess) oder auf Lebenszeit (ewige Profess) an ihre Gemeinschaft bindet und vollberechtigtes Mitglied des Konvents wird |
| Provinz | Vereinigung mehrerer Niederlassungen eines Instituts unter der Leitung einer höheren Oberin |
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R |
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| Refektorium | Speisesaal |
| Regel | Lebensordnung einer Gemeinschaft, meist von ihrem Gründer verfasst, umreißt deren Eigenart und Besonderheit. Wird durch die Konstitution(en) den jeweiligen Zeitumständen angepasst |
| Rekreation | gemeinsame Erholungszeit |
| Rosenkranz | der Rosenkranz ist eine kontemplative (betrachtende, meditative) Gebetsreihung über Ereignisse („Geheimnisse“) aus dem Leben Jesu. Bestehend aus einer Einführung und fünf Gesätzen mit jeweils einem Vaterunser, zehn Ave Maria und einem „Ehre sei dem Vater“. Entstanden Mitte bis Ende des 15. Jh. aus marianischen Reihengebeten, die der Mönch Dominikus von Preußen zusammenfasste (damals noch 50 Ereignisse aus dem Leben Jesu). In der heutigen Form erstmals um 1483 in Süddeutschland nachweisbar |
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S |
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| Schwester | Mitglied einer religiösen Frauengemeinschaft (Ordensfrau). Oft auch „Nonne“ (Monialis) genannt – entsprechend dem Begriff „Mönch“ |
| Spiritualität | geistliche Prägung einer Gemeinschaft, die meist auf ihren Stifter zurückgeht. Im persönlichen Bereich Integration des gesamten Lebens in eine vom Glauben getragene und reflektierte Lebensform |
| Spirituelle Bewegung | neue geistliche Aufbrüche, die Gemeinschaften bilden |
| Stundengebet | offizielles Gebet der Kirche, zu dem Ordensleute und Kleriker verpflichtet sind. Gliedert den Tag in Gebetszeiten (lateinisch: Horen) auf: Matutin (ursprünglich nachts), Laudes (morgens), Terz, Sext, Non (jeweils um 9, 12 und 15 Uhr), Vesper (abends), Komplet (letztes Tagesgebet) |
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T |
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| Tau | Segen des heiligen Franziskus, ein Zeichen der Erwählung des Friedens unserer Erlösung |
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V |
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| Vesper | Abendgottesdienst, vgl. Stundengebet |
| Vorsehung | Wissen um Gottes Führung durch mein Leben |
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